ZADA – Das Deutsche Zentrum für eine Gesellschaft ohne Antisemitismus, Diskriminierung und Ausgrenzung ist eine Initiative, die aktiv zur Demokratieförderung und Extremismusprävention beiträgt. Mittelfristig soll ZADA eine innovative museale Bildungs- und Begegnungsstätte werden. Sie soll ein deutliches Zeichen gegen Antisemitismus und andere Ungleichwertigkeitsideologien setzen. Audiovisuelle Medien und interaktive Installationen wie VR und AR sollen dabei nachhaltiges „Lernen durch Erleben“ ermöglichen. Das ZADA wird getragen vom ZADA e. V.
Die Ansätze und Methoden des ZADA werden im Rahmen des 2024 beginnenden ZADA Pilotprojekts erstmalig umgesetzt: in Form eines erkenntnisorientierten Ausstellungsparcours niedrigschwellig und nah an den Lebenswelten der vorwiegend jungen Zielgruppe orientiert. Begleitend sollen auch Diskussionsrunden und Workshops angeboten werden. Der pädagogische Schwerpunkt liegt insbesondere auf der Selbstreflexion als identifikationsförderndes Moment. Das ZADA Pilotprojekt wird erarbeitet vom ZADA e. V. und seinen Partnern, der Amadeu Antonio Stiftung, dem Zentrum für Prävention und Intervention im Kindes- und Jugendalter (ZPI) an der Universität Bielefeld und Artikel 1 e. V. Gefördert wird das ZADA Pilotprojekt vom Bundesministerium des Innern und für Heimat. Eine erste Präsentation findet im Rahmen der „Chemnitz Kulturhauptstadt Europas 2025“ statt. Danach soll das ZADA Pilotprojekt in weiteren großstädtischen Institutionen gezeigt werden.
Ihre Aufgaben:
Als Kurator*in des Pilotprojektes 2024/25 entwickeln Sie federführend zusammen mit allen beteiligten Partnern einen erlebnisorientierten Ausstellungsparcours. Sie finden Gefallen an der gestalterischen Vision für die Ausstellung: „Beeindruckend und doch liebevoll. Digital und doch organisch. Lebendig, charmant und zugänglich.“ Die Werke der Künstler*innen Es Devlin, Luke Halls, Michel Gondry, Wes Anderson und Deichkind illustrieren diese erste Vorstellungswelt. Gewünscht sind multimediale, interaktive und immersive Elemente, die frei von den typischen Merkmalen konventioneller Ausstellungsgestaltung sind. Bei der Entwicklung der Inhalte arbeiten Sie eng mit dem Projektleiter des ZADA Pilotprojekts, Nicolas Stampe, zusammen.
Daraus ergeben sich folgende Aufgaben im Einzelnen:
Ihr Profil:
Sie bringen kuratorische Erfahrung mit, sind experimentierfreudig, kommunikations-stark und teamfähig. Ihre Herangehensweise liegt jenseits klassischer Muster und Denkweisen, Sie bevorzugen „Out-of-the-Box Denken“. Sie nutzen ihr hohes kreatives Potenzial, den ZADA e. V. in seinem Engagement gegen Antisemitismus (im Sinne der IHRA-Definition) und andere Ungleichwertigkeitsideologien zu unterstützen. Sie sind bereit, im Dialog mit verschiedenen Partnern die Ausstellung zu entwickeln und kostenbewusst umzusetzen.
Im Einzelnen bringen Sie mit: